Schwankschwindel

Die Hauptursache dieses Schwindels sind Muskelverspannungen meist im oberen Bereich.
Die Faszien im Hals-, Kopfbereich sind verklebt.
Patienten mit einem Schwankschwindel der oberen Körperregion klagen meist über ein Benommenheitsgefühl und optisch fallen sie meist durch eine Schonhaltung mit hochgezogenen Schultern und Kopfverschiebung zum Brustkorb, evtl mit Seitschieflage auf.
Da sich die Nackenmuskulatur mit der mimischen im Zusammenspiel befindet, kann die Augen und Lidmuskulatur betroffen sein und somit Fehlinformationen weiterleiten.
Das kann auch durch nicht richtig sitzende Brillen oder Brillenstärken geschehen.
Ebenso kann der Schwankschwindel durch musk. Beschwerden in der unteren Körperhälfte entstehen.

Die Therapie eines Schwankschwindels wird mit guter Diagnostik also immer mit Haltungsschulung/ Physiotherapie/Aufbautraining oder Schuhversorgung z.b. Einlagen ( sensorsche) einhergehen. Evtl mit Entspannungstechniken für die verkrampfte Muskulatur oder medikamentös.
Entzündungshemmende, schmerzlindernde und muskelentspannende Medikamente in Verbindung mit physikalischen Maßnahmen und Krankengymnastik bessern in etwa 75 % der Fälle die Beschwerden innerhalb weniger Wochen.
Die Behandlung des körperlichen Problems, also der Verspannungen, ist das Wichtigste. Nur wenn der Patient Sicherheit zurück bekommt und sich was zutraut, wird er keine Angst vor dem Schwindel haben.